Implantate – der Königsstandart für den Zahnersatz

Schnellnavigation – Themen Rund um die Implantation in der Dental Praxisklinik

Beste Implantate aus Gelsenkirchen – wir klären Sie über den Behandlungsablauf auf

SCHRITT 1: DIAGNOSTIK

Schon in der Diagnostik nutzen wir aufwändige Verfahren, indem wir auf hochpräzise Untersuchungsmethoden und Gerätschaften zurückgreifen. Dr. Turhan zählt zu den renommiertesten Zahnärzten und Implantologen in Deutschland; außerdem ist er Mitglied von „PEERS“ – eine Gruppierung von Experten auf dem Gebiet der Implantologie, die nur ausgewählten Zahnärzten vorbehalten ist. Sie dürfen sich vertrauensvoll darauf verlassen, bei ihm und seinem Team in guten Händen zu sein!

SCHRITT 2: INDIVIDUELLE IMPLANTATBERATUNG
Hier informieren wir Sie individuell über notwendige Vorarbeiten, wie beispielsweise die erwähnte Knochenaugmentation mittels Eigengewebe oder hochverträglicher Knochenersatzmaterialien. Außerdem klären wir Sie transparent über verschiedene Implantatsysteme sowie ihre jeweiligen Vor- und Nachteile auf.

SCHRITT 3: COMPUTER-NAVIGIERTE IMPLANTOLOGIE MIT 3D-FUNKTIONALITÄT
Unsere Implantate entstehen computergestützt unter Verwendung dreidimensionaler Bilder Ihres Kiefers. Auf diese Weise verschafft sich der behandelnde Implantologe bereits vor dem Eingriff ein exaktes Bild von den räumlichen Verhältnissen in Ihrer Mundhöhle. Er bestimmt die Position Ihrer künftigen Implantate, fertigt entsprechende

SCHRITT 4: IMPLANTATVERSORGUNG AUF HÖCHSTEM NIVEAU
Unsere Implantate wie auch die entsprechenden Suprakonstruktionen – sprich: Zahnkronen und -brücken – werden direkt im Meisterlabor nach höchsten Ansprüchen und aus hochwertigen Materialien speziell für Sie angefertigt. Wir sehen uns in der Verantwortung, die Implantate so in Ihrem Kiefer zu verankern, dass die künstlichen Zahnwurzeln für größtmögliche Stabilität sorgen und dabei nicht als Fremdkörper empfunden werden. Die nach einer gewissen Einheilzeit – oder unter bestimmten Voraussetzungen auch sofort nach der Implantatinsertation – anschließende Implantatversorgung wird Sie ästhetisch wie auch funktionell begeistern.

SCHRITT 5: VORSORGE DURCH NACHSORGE
Wir empfehlen dringend, auch weiterhin auf eine sorgfältige Mundhygiene zu achten, Ihre Implantate verantwortungsvoll zu pflegen und unsere Praxis zu den halbjährlichen Prophylaxe-Untersuchungen aufzusuchen. Lassen Sie sich über die professionelle Zahnreinigung informieren, damit die Ästhetik des künstlichen Zahnes den natürlichen Zähnen in nichts nachsteht.

Zahnimplantate – was hat es damit auf sich ?

Der Begriff der „Implantologie“ setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen, die der lateinischen & griechischen Sprache entspringen: „planta“: lateinisch für „Setzling“ oder „Steckling“ – „lógos“: griechisch für „Lehre“. Es handelt sich folglich um die Lehre von der Einpflanzung eines künstlich hergestellten Ersatzes menschlicher Körperteile – im Falle  Zahnmedizin schlicht um artifiziellen Zahnersatz. Anders ausgedrückt: Das Zahnimplantat entspricht einer künstlichen Zahnwurzel, die durch den behandelnden Implantologen direkt in den Kieferknochen des Patienten implantiert wird.

Dies setzt selbstverständlich eine verantwortungsbewusste und sorgfältige Diagnose und gegebenenfalls eine Vorbehandlung in Form einer Kieferaugmentation voraus – eine innovative Methode, die es erlaubt, z. B. durch Knochenschwund zurückgegangenen Kieferknochen zu regenerieren. Nur bei optimalen Knochenverhältnissen lassen sich dauerhafte Erfolge in der Implantatbehandlung hervorbringen. Für optimale Ergebnisse bieten wir Ihnen alle Behandlungs- und Arbeitsschritte unter einem Dach – ein einzigartiger Service, der dazu beiträgt, dass Sie ein Leben lang von Ihrem Implantat profitieren.

Statistiken belegen, dass 95% aller Implantate auch nac0 10 Jahren noch festen halt versprechen – bei gründlicher Pflege und unter stetiger Beobachtung substanziell länger. Sie profitieren dann ein Leben lang von den vorteilen eines hochwertigen, belastbaren und verträglichen Implantateinsatzes.

Zu jeder Zeit ist unser Team für Sie da. Sprechen Sie uns einfach an und wir klären in einem unverbindlichen Gespräch alle Unklarheiten und Fragestellungen auf.

Vereinbaren Sie direkt einen Besprechungstermin in Ihrem Implantatzentrum Dr. Turhan in Gelsenkirchen.

Wir erfüllen höchste Ansprüche: von der Implantation bis zum Zahnersatz.

Sollten Sie unter starken Ängsten oder gar einer Phobie leiden, sind wir im Stande, die kompletten Eingriffe auch unter einer Vollnarkose durchzuführen.

Titan Implantate

Zahnimplantate bestehen vornehmlich aus rein Titangrad IV. Titan wird der Elementgruppe der Übergangsmetalle zugeordnet. Implantat-Werkstoffe müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen um als solche eingesetzt werden zu dürfen. Die Materialien müssen Biokompatibel sein. Sie dürfen weder toxisch noch allergen wirken. Auch dürfen Implantatwerkstoffe nicht kanzerogen sein. Das umliegende Gewebe darf von dem Werkstoff keinen Schaden nehmen und es darf nicht vom Körper abgestoßen werden. Titan hat eine sehr hohe Biokompatibilität. Als Biokompatibel bezeichnet man Werkstoffe die verträglich sind (aus dem griechischen BIOS=Leben und kompatibel=verträglich). Titan Allergien sind bis heute nicht bekannt. Jedoch können Verunreinigung mit ganz geringen Mengen an Nickel und Zink bei hochsensiblen Menschen Unverträglichkeiten auslösen.
Die besonders gute Verträglichkeit des Titans geht auf die Eigenschaft des Titans mit Sauerstoff eine schützende Oxidschicht an der Oberfläche zu bilden zurück. Somit werden keine Fremdkörper-Reaktionen ausgelöst. Es kommt nicht zu einer Abstoßungsreaktionen. Das Titanimplantat geht mit dem Knochen eine molekulare Verbindung ein. Das Implantat wird komplett „osseointegriert“ . Die besondere Oberflächeneigenschaften mit Microporen begünstigen das einwachsen des Knochens in die Implantatoberfläche.
Implantate sind hohen Belastungen ausgesetzt. Daher müssen die physikalischen Eigenschaften der zum Einsatz kommenden Werkstoffe den Kräften des Kiefers standhalten. Die Kaukraft ist im Bereich der Backenzähne am größten. Titan hat eine sehr hohe Bruch und Zugfestigkeit. Das Material ist zu dem Korrosionsfest. Materialermüdungen werden nicht beobachtet.
Daher gilt Titan nach wie vor als Goldstandart bei der Herstellung von Zahnimplantaten. Langzeitstudien zeigen hohe Erfolgsraten.

Keramikimplantate aus Gelsenkirchen

Zahnimplantate sind Schrauben die bei Zahnverlust in den Kiefer durch eine Operation eingepflanzt werden. Zahnimplantate existieren seit 1970. Damals wurden so genannte Blatt-Implantate inseriert die jedoch durch die Entwicklung der schraubenförmigen Implantate an Bedeutung verloren haben und nicht mehr existent sind.
Heute werden Zahnimplantate aus Titan oder Keramik hergestellt. Das erste Keramikimplantat wurde 1975 in Tübingen gesetzt und wurde damals als das Tübinger sofort Implantat bezeichnet. Damals kam die Aluminium-Oxid Keramik zum Einsatz. Aluminium-Oxid Keramiken sind sehr gut bioverträglich. Konnten sich aber aufgrund der hohen Frakturgefahr nicht durchsetzen. Der Wunsch nach hoch ästhetischen weißen Keramikimplantaten führte zu weiteren Forschungen und Entwicklungen. Heute werden die Keramikimplantate aus dem biokompatiblen Hochleistungswerkstoff Zirkoniumdioxid hergestellt. Bei der Herstellung unterscheiden wir zwei Verfahren. Zum einen durch Sinterung hergestelltes Zirkonoxid und das Yttriu—stabilisierte Zirkonoxid, welches eine sehr hohe Bruchstabilität aufweist. Zirkon-Implantate können einteilig oder zweiteilig sein. Zu den Vorteilen der Keramikimplantate zählt die gute Biokompatibilitat. Das Zirkoniumdioxid entwickelt keine Allergien oder Unverträglichkeiten. Die Anlagerung des Zahnfleisch es an die Keramik ist wissenschaftlich belegt deutlich besser als bei Metallen. Keramik Restauration zeigen deutlich weniger Bakterienanlagerungen. Somit ist die Entzündungsgefahr geringer. Weiterhin wird die ästhetische Komponente aufgeführt. Dadurch, dass es um ein weißes Material handelt schimmern Keramikimplantate nicht gräulich durch das Gewebe. Nachteile von Keramikimplantaten sind die niedrigen Erfahrungswerte. Im Gegensatz zu Titanimplantaten liegen keine Langzeitstudien vor. Daher ist die Langlebigkeit der Keramikimplantate noch nicht bewiesen. Die Einheildauer bei Keramikimplantaten kann im Vergleich zu Titanimplantaten länger sein. Weiterhin ist die Frakturanfälligkeit geößer als bei Titanimplantaten. Als weiterer Nachteil Ist der Kostenfaktor zu nennen. Keramikimplantate sind teurer als Titan Implantate.
Zusammen gefasst kann man sagen dass Keramikimplantate Daseinsberechtigung haben. Die Menschen verlangen immer mehr metallfreie Lösungen von ihrem Zahnarzt. Weiterhin geht der Trend in Richtung Ästhetik und Bio Kompatibilität. Da Zirkonoxid und Keramiken allergiefreie Materialien sind, werden diese in Zukunft eine größere Rolle spielen. Man sollte aber zunächst die Langzeitstudien in Bezug auf Langlebigkeit abwarten. Bei Patienten die Allergien gegen Titan haben sind Zirkonoxid Implantate eine sehr gute Alternative.

Einsatzmöglichkeiten von Implantaten/Indikationsbereiche Implantate

Die modernen Zahnimplantate kommen seit über 40 Jahren zum Einsatz. In Deutschland wurden Implantate 1981 wissenschaftlich durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-Mund und Kieferheilkunde anerkannt.
Die Anwendungsbereiche sind breit gestreut. Implantate bieten heutzutage Patienten bei Zahnverlust eine sehr hochwertige Möglichkeit fehlende Zähne zu ersetzen. Der Ersatz eines Zahnes durch ein Implantat ist die Form des Zahnersatzes die der Natur am ähnlichsten ist. Der Tragekomfort steht dem der natürlichen Zähnen nicht nach. Die Indikationsbereiche der Zahnimplantate erstrecken sich von der Einzelzahnlücke über mehrere fehlende Zähne bis hin zur vollständigen Zahnlosigkeit.

Einzelzahnlücke

Verschiedene Gründe können zum Verlust von einzelnen Zähnen führen. Ist der Zahn dann einmal gezogen, so stellt die Situation für den Patient nicht nur ein ästhetisches Problem dar sondern auch die Funktion wird beeinträchtigt. Bei längerem Fehlen von Zähnen kommt es zusätzlich zum Abbau des Alveolarknochens. Der Bereich des fehlenden Zahnes wird schließlich nicht mehr belastet. Der Abbau des ortständigen Knochen durch die Nicht-Belastung wird als Inaktivitätsatrophie bezeichnet wird. Das Fehlen eines Zahnes kann nicht nur zu Kau-Problemen sondern auch zu funktionellen Problemen führen. Die Nachbarzähne und Antagonisten bewegen sich in die Lücke hinein, so dass es zu Zahnfehlstellungen als Folgeerscheinungen kommen kann. Daher ist es ist es äußerst wichtig fehlende Zähne adäquat zu ersetzen.
Fehlt ein einzelner Zahn und ist die Lücke Zahnbegrenzt steht als Alternative zum Implantat eine Brücke als Ersatz des verlorenen Zahnes zur Verfügung. Für die Brücke müssen die Nachbarzähne beschliffen werden. Der Nachteil ist der Verlust gesunder Zahnhartsubstanz. Zudem kann die in Inaktivitätsatrophie nicht verhindert werden. Der Goldstandard ist der Ersatz des fehlenden Zahnes mit einem Implantat.

Große Zahnlücke

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander kann die festsitzende Versorgung mit konventionellen Zahnersatz erschwert sein. Grundsätzlich gilt, je größer die Lücke ist, umso schwieriger ist es diese Lücke mit einer festsetzen Brücke zu versorgeb. Fehlen drei oder mehr als drei Zähne so kann die große Spanne nachteilig für den Langzeiterfolg des Zahnersatzes sein. Mittels Implantaten kann jedoch eine Pfeilervermehrung erzielt werden. Als alternativer Zahnersatz kommen dann nur noch herausnehmbare Versorgungen in Betracht.

Verkürzte Zahnreihe

Von so genannten Freiendsituation spricht man wenn die Backenzähne in einer oder in beiden Kieferhälften fehlen. Für eine Brückenversorgung fehlen dann die hinteren Brückenpfeiler. Eine festsitzende Lösung ist in einer solchen Situation nur noch mit Implantaten möglich. Der Tragekomfort von herausnehmbaren Zahnersatz ist bedingt gut und wird von vielen Patienten als störend empfunden. Metallische Bügel unterhalb der Zunge oder am Gaumen können teilweise zu Geschmacksstörungen führen. Die Befestigung der Teilprothesen erfolgt entweder durch eine Klammer, durch ein Geschiebe oder durch Teleskopkronen. Auch hier gilt die Versorgung mittels Implantaten als hochwertigste Lösung .

Totale Zahnlosigkeit

Gehen alle Zähne im Ober- und Unterkiefer verloren, sprechen wir von einem unbezahnten Kiefer. Die konventionelle prothetische Versorgung von unbezahnten Kiefern erfolgt in der Regel mit herausnehmbaren Totalprothesen. Der Halt der Prothesen am Kieferkamm wird durch eine Saugwirkung erzielt. Man spricht von Adhäsions- und Kohäsionskräften. Somit ist es selbsterklärend, dass der Halt der Prothesen nur eingeschränkt gut ist. In vielen Fällen kommen die Patienten mit einer Oberkieferprothese vergleichsweise gut zurecht. Die Ausdehnung der Prothese bis unten zum Gaumen trägt zum besseren Halt bei. Viele Patienten haben Schwierigkeiten mit dem Sitz und dem Halt der Unterkieferprothese. Erschwerend kommt hier nämlich hinzu, dass der Mundboden, die Zunge und der Unterkiefer sich bewegen und damit die Prothese abhebeln können. Die Lebensqualität und ist in den meisten Fällen stark beeinträchtigt. Bei der Versorgung des zahnlosen Kiefers mit Implantaten wird zwischen einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Zahnersatz unterschieden. Je nach Anzahl der gesetzten Implantate sind beide Varianten möglich. Für eine herausnehmbare implantatgetragene Prothese müssen pro Kiefer mindestens vier Implantate inserviert werden. Im Oberkiefer sogar sechs Implantate. Die herausnehmbare Variante stellt die kostengünstigere Alternative da. Die Befestigung der Prothese an den Implantaten kann mit Magneten, mit Kugelköpfen, mit Teleskopen, mit Locatoren oder mit einer Stegkonstruktion erfolgen.
Für die festsitzende prothetische Versorgung eines zahnlosen Kiefers benötigen wir im Unterkiefer mindestens sechs, besser acht Implantate. Im Oberkiefer sind es mindestens acht Implantate. Diese werden an strategisch günstigen Stellen gesetzt und mit festsitzenden Brücken versorgt. Viele Patienten die Jahrelang Prothesen getragen haben und sich später für eine festsitzende implantatgetragene Lösung entscheiden, berichten darüber, dass sie vorher immer subjektiv ein gutes Gefühl mit dem Prothesen hatten, jetzt aber den großen Unterschied bemerken würden. Man hört sehr häufig den Satz „hätte ich das mal viel früher machen lassen“.
Die heutigen technischen Mittel die uns in unserer Praxis in Gelsenkirchen zur Verfügung stehen, sowie unsere Erfahrung und Kompetenz machen uns überregional zu den führenden implantologischen Kliniken.

Der Zeitpunkt einer Implantation hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hierbei sind die persönlichen Wünsche des Patienten zu berücksichtigen. Die anatomischen und chirurgischen Aspekte stehen aber immer im Vordergrund. Wir unterscheiden zwischen drei Zeitpunkten bei der Implantation.
1. Sofortimplantation
2. Frühimplantation
3. Spätimplantation
Die Sofortimplantation erfolgte direkt nach der Extraktion eines Zahnes bis einige Tage danach. Hierbei wird das Implantat in die bereits bestehende alte Alveole gesetzt. Voraussetzung für dieses Verfahren ist die komplette Entzündungsfreiheit des Knochens und des Gewebes. Sind chronische oder akute Entzündungen vorhanden, ist eine Implantation nicht indiziert. Die Vorteile der Sofortimplantation liegen in der geringen Behandlungsdauer, da die Wartezeit für das abheilen entfällt. Die anatomischen Strukturen wie Gewebe und Knochen bleiben sehr gut erhalten. Das Infektionsrisiko ist jedoch größer.
Von einer Frühimplantation sprechen wir, wenn die Implantation zwischen der zweiten und zwölften Woche nach der Extraktion erfolgt. Die Frühimplantation wird auch als verzögerte Sofortimplantation bezeichnet. In dieser Zeit sind kleinere Entzündungen sowie das Gewebe bereits abgeheilt.
Die Spätimplantation ist die gängigste Methode. Nach einer Abheilzeit von drei Monaten ist das Knochengewebe vollständig regeneriert. Das Implantat kann in gewünschter Position inseriert werden.