Liebe Patienten, Gäste und Besucher der Dental Praxisklinik. In diesem Artikel haben wir ihnen die häufig gestellten Fragen zum Thema Implantate zusammengefasst.

1. Was ist ein Zahnimplantat?
Antwort: Implantate sind die künstliche Zahnwurzel. Gehen Zähne verloren, kann man diese mit Implantaten ersetzten. Die Implantate werden in den Kieferknochen gepflanzt und nach der Einheilung mit einer Krone oder Brücke versorgt. Beim komplett Zahnlosen kann man an den Implantaten auch eine Prothese befestigen.

2. Woraus bestehen Implantate?
Antwort: Die heutigen Implantate bestehen aus dem sehr verträglichem Material Titan (Grad IV). Die Titanimplantate gehören zu dem Goldstandart, weil Sie sehr gewebsverträglich sind und als sehr stabil gelten. Implantate aus Zirkon kommen auch zur Anwendung.

3. Sind Zahnimplantate bei jedem jedem möglich?
Antwort:Implantate sind bis auf wenige Ausnahmen bei jedem Patienten möglich. Ist die Knochensubstanz ausreichend kann implantiert werden. Grundsätzlich sollte bei Patienten mit schweren Allgemeinerkrankungen sowie Immunsuppresiven Patienten auf implantologische Massnahmen verzichtet werden. Dies gilt auch für die Einnahme bestimmter Medikamente.

4. Kann man nach dem ziehen eines Zahnes sofort das Implantat setzen?
Antwort: Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten und Lehrmeinungen. Wir unterscheiden:
1) Die Sofortimplantation: Die Entfernung des Zahnes und die Implantation erfolgt am selben Tag
2) Die verzögerte Sofortimplantation: Die Implantation erfolgt ca 2 Wochen nach der Zahnentfernung
3) Die Frühimplantation: Die Implantation erfolgt ca 4-8 Wochen nach der Zahnentfernung. Das Bindegewebe ist abgeheilt, die knöcherne Abheilung ist noch nicht abgeschlossen.
4) Die Spätimplantation: Die Implantation erfolgt erst nach drei Monaten, nachdem die knöcherne Abheilung abgeschlossen ist.
Die klassische und empfehlenswerte Vorgehensweise ist die Spätimplantation.

5. Wann wird das Implantat versorgt?
Antwort: Die Versorgung und damit der Belastungszeitpunkt der Implantate kann sofort oder konventionell nach der Einheilung des Implantates statt finden. Eine Sofortversorgung setzt eine gute Primärstabilität des Zahnimplantates voraus. Dabei muss penibel darauf geachtet werden, dass der Kaudruck und die einwirkenden Kräfte auf das Implantat gering gehalten wird. Ein hoher Kaudruck erhöht das Risiko der Überbelastung und damit verbundenem Verlust des Implantates.
Bei der konventionellen Methode belastet man das Implantat erst nach der Einheilphase von etwa drei bis sechs Monaten.

6. Wie lange halten Implantate?
Antwort:Gute Mundhygiene und Pflege der IMplantate vorausgesetzt können Implantate ein Leben lang haltenWir empfehlen allen unseren Patientenhalbjährliche professionelle Zahnreinigungen. Langzeitstudien konnten zeigen , dass nach 10 Jahren 95% der Zahnimplantate noch funktionstüchtig im Mund waren.

7. Was kostet ein Zahnimplantat?
Antwort: Die Kosten für ein Zahnimplantat sind von der Ausgangssituation und von dem Aufwand abhängig. Weitere Faktoren die den Preis beeinflussen sind die Materialkosten. Premiumimplantate sind somit teurer als günstigere Anbieter im Mittelklasse- oder Billigsegment. Unsere Zahnarztpraxis in Gelsenkirchen verwendet nur Premiumimplantate. Schliesslich geht es um Ihre Gesundheit. Eine genaue Kostenaufstellung erfolgt nach eingehender Untersuchung und Diagnostik.

8.Wie ist die Verträglichkeit von Implantaten?
Antwort: Zahnimplantate bestehen aus Reintitan (Grad IV). Das Material wird in der Zahnmedizin seit über 30 Jahren verwendet und gilt als biokompatibel und sehr verträglich. In der Unfallchirurgie findet Reintitan in der Verplattung und Schienung von Brüchen Verwendung.

9. Bestehen Allergien gegen Titan?
Antwort: Bisher sind keine Allergien gegen Titan bekannt.Daher ist mit einer allergischen Reaktion so gut wie nicht zu rechnen.

10. Übernimmt die Krankenkasse die Implantatbehandlung?
Antwort: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen befundorientierte Festzuschüsse. Der jeweilige Festzuschuss steht Ihnen in jedem Fall bei der prothetischen Versorgung zu.

11. Übernehmen die privaten Versicherungen die Behandlung?
Antwort: Die Übernahme durch die privaten Versicherungen ist abhängig vom jeweiligen Vertrag. Wir empfehlen immer zunächst den Kostenvoranschlag einzureichen, damit Sie genau wissen, ob und zu welchem Anteil die Behandlung übernommen wird.

12. Wieviele Implantate brauche ich?
Antwort: Die Anzahl der zu setzenden Implantate ist abhängig von der Anzahl der fehlenden Zähne und von der Art der Versorgung. Fehlt beispielsweise ein Zahn, so wird ein Implantat eingesetzt. Fehlen hingegen 3 Zähne nebeneinander, so reichen in der Regel zwei Implantate aus. Auf den beiden Implantaten erfolgt eine Brückenversorgung.
Beim zahnlosen Patienten sind für eine herausnehmbare Lösung mindestens 4 Implantate pro Kiefer notwendig. Für einen festsitzenden Zahnersatz müssen im Unterkiefer mindestens sechs im Oberkiefer mindestens 8 Implantate gesetzt werden. Diese Anzahl entspricht den Empfehlungen der Konsensuskonferenz der wichtigsten implantologischen Gesellschaften in Deutschland und gilt somit als Goldstandart.

13. Welche Vorteile bietet das Implantat im Vergleich zu einer Brücke?
Antwort: Nach einer Zahnextraktion kommt es zum Knochenabbau im Bereich der Extraktionsstelle. Der Knochen wird nicht mehr belastet und wird abgebaut. In der Fachsprache wird dieser Vorgang als Inaktivitätsathrophie bezeichnet. Wird an Stelle des fehlenden Zahnes eine künstliche Zahnwurzel eingesetzt, so wird dieser belastet und daher nicht abgebaut. Für die Brücke müssen die zur Lücke angrenzenden Zähne rundherum beschliffen werden. Die gesunde Zahnhartsubstanz wird geopfert.

14. Was versteht man unter einem Knochenaufbau?
Antwort: Ein Knochenaufbau ist immer dann notwendig, wenn zum setzen des Implantates nicht ausreichend Knochen vorhanden ist. Für den Knochenaufbau oder auch Knochenaugmentation genannt, wird entweder eigener Knochen oder Knochenersatzmaterialien verwendet. Je nach Ausmaß des Defektes wird der Knochenaufbau zeitgleich mit der Implantation (bei kleinen Defekten) oder im Vorfeld als eigenständige Operation durchgeführt (bei großen Knochendefekten). In dem Fall ist eine Einheilzeit von etwa sechs MOnaten notwendig. Die Implantation erfolgt nach der Einheilung des Knochens.

15. Welche Komplikationen können beim Eingriff oder bei der Implantation entstehen?
Antwort: Die Implanation stellt einen operativen Eingriff dar. Der Eingriff wird üblicherweise in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Auf Wunsch kann die Behandlung in unserer Zahnarztpraxis in Gelsenkirchen auch in Vollnarkose durchgeführt werden.
Zu den bleibenden Komplikationen zählen im Unterkiefer die Verletzung des Unterkiefernerven. Ist der Nerv beschädigt, regeneriert der Nerv nicht mehr. Die Verletzung des Nerven ist mit einem dauerhaft bleibendem Taubheitsgefühl auf der betroffenen Seite verbunden. Im Oberkiefer kann die Kieferhöhle bzw. der Nasenboden beschädigt werden. Daher empfehlen wir unbedingt die Behandlung von erfahrenen Implantologen vornehmen zu lassen.
Weitere Komplikationen sind das nicht einheilen der Implantate. Das Risiko ist bei Premiumimplantaten sehr gering und liegt etwa bei 2%.

Sollten Sie darüber hinaus noch fragen zu unserer Implantologie haben zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren.

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